Betonstahl ist ein Stahlerzeugnis, dass einen kreisförmigem oder ovalen Querschnitt hat. Es kommt vor allem zur Bewehrung von Beton zur Anwendung. In der Regel besteht Betonstahl aus technisch geraden und gerippten Stäben. Die Betonstahlmatte dagegen ist mit rechtwinklig zueinander verlaufenden Längs- und Querstäben versehen, die denselben Durchmesser und die gleiche Länge haben und durch Kreuzungsstellen miteinander verbunden beziehungsweise verschweißt sind. Als Bewehrung bezeichnet man Stäbe, Bügel, Gitterträger, Bewehrungskörbe, Unterstützungen und Betonstahlmatten. Die Bewehrung ist absolut eben. Betonstahl und Betonstahlmatten entsprechen der DIN-Norm 488. Der Betonstahl wird von Experten nach gesetzlichen Vorschriften überwacht und ausgewertet. Dafür kommen verschiedene Prüfverfahren zum Einsatz. Getestet werden die Formbarkeit, die Druckbeständigkeit, die Zugbelastbarkeit, die Schwingfestigkeit, die Ermüdungserscheinungen und vieles mehr.

 

Bildergebnis für Betonstahl

 

Baustahl: Baustoff des 20. Jahrhunderts

 

Beton und Betonstahl werden als Baustoffe des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Die Zeiten als Beton ein einfaches Gemisch aus Wasser, Zement und Zuschlag war, sind vorbei. High-Tech-Betonstahl besteht heute unter anderem aus Wasser, Zement, Gesteinskörnung sowie vielen Zusatzmitteln, Zusatzstoffen und Luft. Betonstahl ist ultrahochfest und besitzt viele Nutzungseigenschaften und lässt sich in vielfacher Hinsicht variieren und modifizieren. Unter anderem lässt er sich als säureresistentes Baumaterial oder Leichtbeton anwenden. Zudem kann selbstreinigender Betonstahl hergestellt werden oder mit Glasfasern versehen werden.

 

Baustahl ist nachhaltig

 

In Europa wird 40 Prozent der gesamten Energie für die Nutzung von Gebäuden verwendet. Das ist ein enormer Anteil. Deshalb gehört das Thema Nachhaltigkeit im modernen Bauen und Entwerfen zu den Hauptpunkten. Im Fokus stehen dabei alternative Baustoffe. Nach wie vor ist der meist verwendete Baustoff von Bauwerken Beton. Aber sind Beton und Betonstahl nachhaltig? Die Antwort lautet: Ja. Tatsächlich ermöglichen Beton sowie Betonstahl nachhaltiges Bauen. Die Umweltfreundlichkeit beginnt bereits bei der Herstellung von Betonstahl. Wenn man sich die Zutaten ansieht, stellt man schnell fest, dass Beton aus natürlichen Rohstoffen besteht.

 

Da in der BRD Wasser, Sand und Kies in großen Mengen vorhanden sind, können sie lokal und ohne große Transportwege geliefert werden. Bei der anschließenden Herstellung von Betonstahl kommen in den Betrieben energieeffiziente und ressourcenschonende Verfahren zum Einsatz. Vor allem da oft Sekundärrohstoffe aus Recycling genutzt werden. Darüber hinaus bietet Betonstahl beim Bauen viele Nachhaltigkeitsaspekte und sorgt für schnelle Fortschritte am Bau. Wenn Bauarbeiter ausfallen, weil sie krank sind, oder Kamagra zur Behandlung von Erektionstörungen einnehmen und deshalb Probleme haben, zu arbeiten, kann mit Beton schnell ein Bau fertiggestellt werden. Des Weiteren ist Betonstahl sehr langlebig und fördert eine intakte und lebenswerte Umwelt. Der Baustoff hat hervorragende Umwelteigenschaften und gleichzeitig exzellente statische und konstruktive sowie bauphysikalische Eigenschaften. Mit Betonstahl lässt sich vielfältig gestalten. Seine gute Wirtschaftlichkeit sorgt dafür, dass Betonstahlkonstruktionen sowohl ökologisch, ökonomisch wie sozial nachhaltig sind.

 

Weitere Eigenschaften von Betonstahl

 

Betonstahl hat schall- und wärmedämmende Eigenschaften. Zudem erhöht Betonstahl die Flexibilität. Und der Baustoff ist sehr beständig, widerstandsfähig und robust. Auch wenn Betonstahl aussieht wie ein unzerstörbarer und harter Baustoff, so ist er doch extrem elastisch. Darüber hinaus sorgt er für Korrosionsschutz, speichert Wärme, gibt Kälte ab und schafft ein ideales Raumklima. Zudem hat er hervorragende brandschutztechnische Eigenschaften. Weiterhin liefert Betonstahl bei chemischen Angriffen einen hohen Widerstand und einen extrem hohen Strahlenschutz. Er hält hohen Temperaturen stand und verschleißt kaum an den Oberflächen. Zu guter Letzt ist Betonstahl wasserundurchlässig und schützt vor Feuchtigkeit.

 

Betonstahl ist aber trotzdem anfällig

 

Betonstahl hat zahlreiche positive Eigenschaften und ist nachhaltig. Aber wie jeder Baustoff hat auch Betonstahl Nachteile. Denn er ist anfällig für äußere Einflüsse. Zum Beispiel wenn es starke Temperaturänderungen gibt oder er an Wasserentzug leidet oder zu viel Wasser aufnimmt, dann ändert sich die Form des Betonstahls. Ebenso können Schäden entstehen, welche die Statik schwächen. Allerdings kommt das in der Praxis selten vor. Trotzdem sollten die Schwächen des Materials erwähnt werden.

 

Ausbildung und Karrierechancen in der Betonstahl-Industrie

 

Wer in der Baustoffindustrie arbeiten will, hat gute Chancen. Besonders die Betonstahl-Industrie bietet hervorragende Karrieremöglichkeiten an. Zudem gibt eine hohe Anzahl an abwechslungsreichen und spannenden Ausbildungsplätzen und Stellen für Schul- und Studienabgänger. Besonders gefragt sind derzeit Stahlbetonbauer, die Beton- und Stahlbetonkonstruktionen herstellen und montieren und darüber hinaus Schalungen und Stützgerüste anfertigen und bearbeiten. Zudem arbeiten sie mit Stahlbewehrungen und bauen diese sogar in den Beton ein. Des Weiteren gehört es zu den Aufgaben eines Betonkonstrukteurs, Betonmischungen herzustellen und zu verarbeiten. Auch bringt der Konstrukteur frischen Betonstahl in Schalungen und verdichtet diesen mit bestimmten Verfahren. Außerdem saniert er Schäden an Bauteilen.

 

Das Einstiegsgehalt liegt nach abgeschlossener Ausbildung bei rund 1.800 Euro brutto. Später sind bis zu 3.500 Euro brutto an Gehalt möglich. Alternativ zum Stahlbetonbauer kann eine Ausbildung als Verfahrenstechniker für Beton oder Betonfertigteilbauer absolviert werden. Was die Aufstiegschancen betrifft, kann eine Zusatzausbildung oder Weiterbildung zum Baustoffprüfer für Beton durchlaufen werden.